
Notiere Heizkosten der Vorsaison, Raumtemperaturen, Lüftungsgewohnheiten, belegte Zeiten und Fensteröffnungsdauern. Ergänze Stromlasten der Zielgeräte im Ist‑Zustand, inklusive Standby. Dokumentiere Tarife, Grundpreise, etwaige Boni und Vertragslaufzeiten. Lege konservative Wirkungsgrade fest, z. B. 12 Prozent Heizenergieersparnis und 35 Prozent Lichtlaufzeitreduktion in Nebenräumen. Vermerke Unsicherheiten sichtbar, damit du später nicht vergisst, wo du noch messen oder anpassen solltest.

Setze Kosten K, jährliche Einsparung E und jährliche Folgekosten F an und berechne Amortisation mit K geteilt durch (E minus F). Erstelle drei Szenarien: konservativ, realistisch, optimistisch. Führe eine Sensitivität für Strom‑ und Gaspreise, Batterien, Ausfallraten und geänderte Routinen. Prüfe einen Worst‑Case, in dem Komfortgewinne dominieren, und entscheide, ob dir der Zeitnutzen die längere Rückzahlzeit dennoch rechtfertigt.

Interpretation schlägt Zahlentricks: Ist die Rückzahlzeit kürzer als die garantierte Lebensdauer, bist du robust aufgestellt. Liegt sie knapp darüber, prüfe Zusatznutzen wie Komfort, Sicherheit und Zeitgewinn. Identifiziere Quick‑Wins, die andere Investitionen querfinanzieren. Teile deine Tabelle mit unserer Community, bitte um Gegencheck zu Annahmen, und dokumentiere nach drei Monaten echte Messwerte. So wird deine Kalkulation lebendig und verbessert sich kontinuierlich.